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salted caramel peanut slices

Martina’s Rezept exklusiv für euch!

Ich hab lange getüftelt und ‘rumprobiert’. Jetzt bin ich zufrieden und habe das Ergebnis in diesem Rezept festgehalten. Die feinen kleinen Leckereien liegen bei mir fast immer im Tiefkühlfach – und wenn mich die Lust überkommt, schnappe ich mir 1 bis 5 Teilchen und nach wenigen Minuten sind die Slices auch schon bereit zum glücklich machen.
Für euch hier mein Rezept – viel Spaß damit.

Alle Angaben sind ca. Angaben. Ihr braucht einen Mixer und/oder food processor

vegan, glutenfrei, nur Fruchtsüße

Für den Boden

60g aktivierter Buchweizen* (alternativ gerösteter Buchweizen)
60g Kokosraspeln
120 g Datteln oder Dattelpaste, Datteln am besten im warmen Wasser einweichen dann lassen sie sich besser mixen – bei der Dattelpaste kann etwas Wasser das Mixen erleichtern.
80 g Reissirup (alternativ Agavendicksaft, Ahornsirup)
gut 2 EL Cacao

Salted Caramel Cream

120g Datteln oder Dattelpaste (Rapunzel)
120 Cashewmus (alternativ: Cashewkerne min. eine Stunde in heißem Wasser einweichen)
60 g Ahornsirup
60g Kokosöl
ca. 50 ml Pflanzenmilch (je nach Zutaten kann es auch etwas mehr benötigt werden. Die fertige Masse soll auf alle Fälle ‚stehen bleiben‘
1 TL Salz

Schoko-Peanut-Topping

70 g Kokosöl
1 EL Peanutbutter (ich hab‘ Crunchy Peanutbutter verwendet)
60 g Ahornsirup
2 EL Cacao

So geht’s:

Jede Schicht wird im Mixer oder Foodprocessor gemixt.
-> Der Boden muss nur gut kleben.
-> Das Caramel sollte schön cremig sein (mehrere Minuten mixen).
     Die fertige Masse muss stehen bleiben.
-> für das Topping ist es am einfachsten, das Kokosöl etwas zu erwärmen und mit der Peanutbutter zu vermengen – dann können die restlichen Zutaten mit dem Schneebesen ‚gemixt‘ werden.  

Jede Schicht sollte gut abgekühlt sein, bevor die nächste Schicht darüber kommt.
Dies ist besonders wichtig vor dem Auftragen des Topping, sonst mischt sich das Caramel mit der Schokoschicht.
Durchkühlen: ca. 60 Minuten im Kühlschrank oder 10 Minuten im Gefrierschrank.

Buchweizen statt Mandeln

Der Boden funktioniert grundsätzlich auch mit gemahlenen Mandeln. Ich wollte auf Grund von Unverträglichkeiten einen Variante ohne Mandeln herstellen. Ein schöner Nebeneffekt: die Teilchen sind so weniger gehaltvoll.
*Buchweizen ist roh wohl nicht ganz so gut verträglich. Am besten wird er folgendermaßen aktiviert.
Über Nacht in reichlich Wasser einweichen. Gut abspülen und 1 bis max. 2 Tage keimen lassen (ganz kleiner Keimfädchen sollte sichtbar sein). Dann im Ofen bei ca. 50 Grad mehrere Stunden trocknen lassen (besser natürlich im Dörrautomaten) bis der Buchweizen crispy ist. Dann hält er sich auch mehrere Monate lang.
Ich hab den Boden auch schon mit geröstetem Buchweizen probiert – das wird ganz ähnlich.
Dazu den Buchweizen in der Pfanne ohne Fett rösten, bis er zu ‚duften‘ anfängt. (Vorsicht-brennt schnell an)

Weniger Müll mit Pfandsystem für Essen ToGo

Unnötiger Müll durch die Umverpackung für unser ToGo Angebot – das muss jetzt nicht mehr sein! 
Mit Relevo haben wir einen Partner gefunden mit dem es jetzt ganz unkompliziert ist eine ‘Dose’ auszuleihen. Per QR Code wird die Dose ausgeliehen und auch wieder zurückgebracht. Kostet nichts – alles was es braucht ist die App  von Revelo. Wie das ganze genau funktioniert können Sie hier nachlesen: hier mehr lesen

Neue alte Öffnungszeiten

Wir normalisieren unsere Öffnungszeiten:
Laden: Montag bis Freitag: 8 – 19 Uhr / Samstag: 8 – 14 Uhr
G’wölb Cafe: Montag bis Freitag: 11:30 – 15 Uhr / Samstag: geschlossen
Post Point: Montag bis Freitag: 8 – 18 Uhr / Samstag: 8 – 14 Uhr

Ab Montag den 22. Juni werden die Arbeitsbedingungen für uns im Bio G’wölb wieder etwas leichter. Hinter den Plexiglasscheiben an den Kassen und an der Theke können wir wieder ohne Masken arbeiten. Wir freuen uns dass wir Sie wieder anlächeln können 🙂

Fruchtaufstriche mit wenig Zucker einkochen mit Konfitura (früher Konfigel)

Jetzt ist es wieder soweit. Bald kommen die ersten Früchte wie Erdbeeren, dazu vielleicht Rhabarber und ein paar tiefgekühlte Reste aus dem Vorjahr.

Marmelade darf sich übrigens nur nennen, was aus Zitrusfrüchten hergestellt wird. Alles andere muss „Fruchtaufstrich“ heißen.

Vor ein paar Jahren habe ich begonnen, mit weniger Zucker einzukochen.
Bereits der erste Versuch: mit 300 g Zucker auf 1 kg Erdbeere/Rhabarber + Konfigel war ganz unkompliziert und erfreute sich großen Zuspruchs.
Der zweite Versuch: mit 200 g Zucker auf 1 kg war ebenfalls sehr fein. Aber natürlich bringen die Erdbeeren auch sehr viel Süße mit.

Interessant dabei: beim Einkochen mit 2:1 Zucker ergaben 1 kg Früchte 7 Gläser, bei der Konfitura-Version waren es 6 Gläser. Ich stelle mir nun immer mal wieder ein mit Zucker gefülltes Marmeladenglas vor und grusele mich…

Ich bevorzuge gemischte Fruchtaufstriche. Sie schmecken mir einfach besser und können auch mal ein paar bunte Stückchen (z.B. Aprikosen oder Heidelbeeren haben).
Besonders haben es mir Rezepte mit Johannisbeere (allerdings die Beeren zuvor durchs Sieb gedrückt, sodaß nur noch der zähe Saft bleibt) oder Himbeeren angetan. Die beiden Früchte bringen eine unglaubliche Farbe und ein tolles Aroma mit.

Konfitura besteht übrigens aus Pfeilwurzmehl, Agar-Agar und Pektin. Es ist in kleinen Portionstütchen von 16 bzw 32 g zu haben für 0,5 bzw. 1 kg Früchte. Mit der Zuckermenge darf man wie beschrieben spielen, wie es gerade schmeckt und passt.
Ich hatte erst etwas Bedenken, ob sich das sehr feine Pulver beim unterrühren auch wirklich auflösen würde und mischte es mit dem Zucker. Jedoch klappte es auch beim puren einrühren (ich habe bei meinem ersten Einkochversuch wie vorgegeben zwei Minuten mit dem Rührbesen dauergerührt) und zur Sicherheit im Anschluß den Pürierstab benutzt.

Ganz wichtig: Gelierprobe nicht vergessen!
Bevor es mit der Kocherei losgeht, lege ich einen kleinen Teller ins Tiefkühlfach. Sobald die Kochzeit von 2 Minuten erreicht ist und ich das Gefühl habe, genug gerührt zu haben, gebe ich einen Eßlöffel des Fruchtpürees auf den kalten Teller. So wird schnell klar ob es noch ein paar Sekunden Kochzeit braucht oder der Fruchtaufstrich fertig ist.

Damit es gegen Ende der Einkochaktion nicht hektisch wird, empfehle ich, noch bevor das Obst in den Topf wandert: Gläser und Deckel (natürlich bereits vorgespült) mit heißem Wasser aus dem Wasserkocher (Vorsicht, nicht die Finger verbrennen) auffüllen. Das Wasser sogleich wieder ausgießen. So sind Gläser und Deckel schnell supersauber und es bildet sich kein Schimmel im Glas. Alternativ und immer wieder empfohlen: die Gläser und Deckel bei 100 Grad im Backofen sterilisieren.

Nach dem Einfüllen des Fruchtpürees, die Gläser auf den Kopf stellen, falls diese den blauen unbedenklichen Innenrand haben, ansonsten einfach normal aufstellen. Das Vakuum bildet sich in jedem Fall.
Nach einer Stunde prüfe ich bei allen Gläsern, ob der Deckel eingezogen ist. Sollte dies bei einem Glas nicht so sein – evtl. ist der Deckel durch mehrfaches verwenden etwas verbogen – sollte dieses direkt beim nächsten Frühstück verwendet werden.

Viel Erfolg beim Einkochen!